Was sind Holzkohlegrills?

direktes Grillen
Was ein Holzkohlegrill ist, ist natürlich leicht erklärt: Ein Grill, der nicht auf die neueren Techniken wie Gas und Elektrizität setzt, sondern durch die Hitze langsam verglühender Kohle gart. Diese Methode ist die klassische, althergebrachte, mit der Menschen schon seit der Entdeckung des Feuers arbeiten: Kaum hatte man die Fähigkeit, Feuer zu entfachen und zu kontrollieren, fand der Mensch heraus, dass über dem Feuer/über der Glut gegarte Nahrungsmittel schmackhafter und bekömmlicher waren als beim bis dato üblichen rohen Verzehr. Grillen ist damit die älteste aller Garmethoden, und das Grillen über Feuer oder Kohleglut war jahrtausendelang die einzige Möglichkeit, überhaupt Nahrungsmittel zu grillen - Gas- und Elektrizitätsnutzung sind erdgeschichtlich gesehen ziemlich neumodische Methoden. Das Feuer war genug, es war kein weiteres Geschirr notwendig - grillen blieb daher immer eine schnelle und praktische Art der Zubereitung. In dieser Tradition stehen bis heute Holzkohlegrills in ganz Europa, ob in Deutschland, Frankreich / Atlantikküste oder Richtung Osten in Griechenland. Kein anderer Grill schafft es, den besonderen Rauchgeschmack im Grillgut zu erzeugen, und schon deshalb gibt es für Grillmeister mit Sinn für Stil und Authentik nur den Holzkohlegrill. Neben den Holzkohlegrills die man in Deutschland kennt, gibt es auch die typisch amerikanischen Barbecuegrills, die nicht durch direkte Wärmeeinstrahlung garen - im Abschnitt über die Arten von Holzkohlegrills erfahren Sie mehr dazu. Beide Arten haben ihre Vorteile, und einige Modelle sind so einstellbar, dass man sie sowohl als "normalen" Grill als auch als "amerikanischen" Grill verwenden kann.
